Hildesheim, 15.2.19

Wiss. Mitarbeiter/in im Fachbereich Kulturwissenschaften & Ästhetische Kommunikation

 

Die Universität Hildesheim ist eine Profiluniversität in der Trägerschaft einer öffentlich-rechtlichen Stiftung mit rund 8.100 Studierenden und ca. 800 hauptberuflich Beschäftigten.

 

Als Stiftungsuniversität gestalten wir die Entwicklung unserer Hochschule im Rahmen von Verfassung und Gesetz autonom und eigenverantwortlich. Gesichert wird das durch die stetige Weiterentwicklung eines modernen Hochschulmanagements.

 

 

Zum 01.04.2019 ist im Rahmen des neu bewilligten DFG-Graduiertenkollegs 2477 Ästhetische Praxis am Fachbereich Kulturwissenschaften & Ästhetische Kommunikation für den Zeitraum bis zu 24 Monaten folgende Stelle zu besetzen – eine weitergehende Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr wird angestrebt:

 

                                   wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Postdoc)

                                                        (TV-L E 13, 100%)

 

 

Über das Kolleg und seine Forschung

Das Kolleg wird von der DFG mit Mitteln von Bund und Ländern gefördert. Das Kolleg untersucht ästhetische Praxis als Phänomen sui generis. Damit erweitern wir den Fokus der traditionellen europäischen Ästhetiken und Kunstwissenschaften um eine praxis theoretische Komponente. Ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken ästhetische Formen des Machens und Vollziehens wie Schreibprozesse, Probeprozesse, Prozesse des Übens und Improvisierens, die in die Produktion von Kunstwerken eingehen können, aber nicht müssen. Diese Prozesse beforschen wir sowohl im Kontext klassischer europäischer Kunstinstitutionen wie in alltäglichen und außereuropäischen ästhetischen Praktiken.

 

 

Im Zentrum der Forschungsarbeit des Kollegs stehen insgesamt drei Bereiche: 1) Die kulturwissenschaftliche Analyse so unterschiedlicher Künste wie Theater, Performance, Bildende Kunst, Literatur und Musik als Praktiken sowie Praktiken der Populären Kultur; 2) die Untersuchung außereuropäischer, insbesondere ostasiatischer ästhetischer Praktiken wie etwa des japanischen No-Theaters, der Schreibkunst oder des Teeweges, die der Ästhetik und den Kunstwissenschaften eine interkulturelle und postkoloniale Perspektive eröffnen; 3) das Erarbeiten einer philosophisch und soziologisch fundierten Praxistheorie, die es erlaubt, das Verhältnis von künstlerischen zu außerkünstlerischen Praktiken angemessen zu beschreiben.

 

 

Beteiligte Fachgebiete, in denen eine Promotionsmöglichkeit besteht, sind am Fachbereich Kulturwissenschaften & Ästhetische Kommunikation: Philosophie, Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft und Kulturwissenschaft; am Fachbereich Erziehungs- & Sozialwissenschaften: Soziologie.

 

 

Voraussetzungen für die Bewerbung:

Die Postdoc-Mitarbeiterin/der Postdoc-Mitarbeiter wird ein eigenes Forschungsprojekt im Rahmen der Fragestellung des Kollegs verfolgen sowie inhaltlich und organisatorisch am Promotionsprogramm des Kollegs mitwirken. Der fachliche Hintergrund der Bewerberin/des Bewerbers kann in den Fächern Philosophie, Soziologie, Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft und Kulturwissenschaft oder einem benachbarten kultur- bzw. geisteswissenschaftlichen Fach liegen.

Einstellungsvoraussetzung ist ein sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium und eine abgeschlossene Promotion in einem der genannten Fächer oder einem verwandten Fach. Ästhetisch-praktische Erfahrungen sind darüber hinaus erwünscht.

 

 

Bewerbungsunterlagen:

·      Nachweis der Hochschulabschlüsse (ggf. in beglaubigter Übersetzung)

·      Promotionsurkunde (ggf. in beglaubigter Übersetzung)

·      Lebenslauf mit detaillierter Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs

·      Motivationsschreiben, welches die persönliche Eignung für das Forschungsprogramm dokumentiert und das darlegt, wie sich die Bewerberin/der Bewerber in das Kolleg einbringen will

·      Darstellung des Forschungsvorhabens (Exposé) von maximal zehn Seiten, welches das geplante Vorhaben im Kolleg kontextualisiert

·      Für Bewerberinnen und Bewerber ausländischer Universitäten wird das Äquivalent des jeweils entsprechenden deutschen Abschlusses und der Nachweis von Deutschkenntnissen der Stufe DSH 1/TestDaF 3 oder Äquivalent verlangt

 

 

Als familiengerechte Hochschule bieten wir ein abwechslungsreiches, interdisziplinäres Aufgabenspektrum, flexible Arbeitszeiten, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen und eine Jahressonderzahlung im Rahmen des TV-L. Es erwartet Sie ein dynamisches, engagiertes und aufgeschlossenes Team.

Die Stiftung Universität Hildesheim hat sich ein Leitbild gegeben, in dem sie Wert auf Gender- und Diversitykompetenz legt.

Die Stiftung Universität Hildesheim will die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern besonders fördern. Sie strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.

Bewerbungen von Bewerberinnen und Bewerbern mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ein Nachweis ist beizufügen.

 

 

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in der 10. Kalenderwoche 2019 statt

Für Fragen steht Ihnen der designierte Sprecher des Graduiertenkollegs, Prof. Dr. Andreas Hetzel, unter der Tel.: 05121/883-21102 oder per E-Mail: hetzela@uni-hildesheim.de gern zur Verfügung.

 

 

Zu Zwecken der Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung nebst Anlagen auf dem Postweg bis zum 15.02.2019 unter Angabe der Kennziffer 2019/65 an den Präsidenten der Universität Hildesheim, Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim.

Wenn Sie die Rücksendung der eingereichten Unterlagen wünschen, fügen Sie bitte Ihrer Bewerbung einen ausreichend frankierten und an Sie adressierten Rückumschlag bei. Die Bewerbungsunterlagen werden andernfalls unverzüglich nach Abschluss des Personalauswahlverfahrens vernichtet.

Bitte haben Sie Verständnis, dass Eingangsbestätigungen und Zwischennachrichten nicht versandt werden können.